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Vereinslehrgang zu unserem 5. Jahrestag der Aikidosparte des Bramfelder Sportvereins | ||||||||||||||||
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Am 21.05.07 trafen wir uns zu unserem ersten Vereinslehrgang mit Matthias Lange in unserem Dojo in der Ellernreihe 88. Matthias Lange hat den 4. Dan (AFD) und ist Lehrer im Aikido Zentrum Hamburg. Sein Lehrer ist Christian Tissier (7.Dan/Shihan) aus Frankreich. Wir erwarteten unsere Gäste voller Spannung. Wird alles gut gehen? Haben wir etwas vergessen? Sind die Räumlichkeiten groß genug? Die Matten liegen und die ersten Teilnehmer treffen ein. Ein paar Aikidokas haben leider kurzfristig abgesagt. Zum Schluß waren wir 42 Teilnehmer, die voller Spannung auf das nun Folgende warteten. In der Ausschreibung stand: "Jeder, der seine Fallschule verfeinern möchte, darf sich angesprochen fühlen." Das kann nur heißen, das es schmerzhaft wird oder auch nicht. Wir wollen das richtige Fallen ja gerade lernen. Um 11 Uhr ging es dann los. Die Halle war komplett mit Matten ausgelegt und am Rand sitzen wir zur Begrüßung. Was für ein Bild! Und schon ging es los: aufwärmen. Schon beim Arme kreisen habe ich im Rhythmus meines Nachbarn mitgemacht, nur damit wir nicht aneinander geraten. Das Aufwärmen war kurz aber ausreichend. Es ging auch gleich ans Rollen. "Dabei kann mir ja nichts passieren, das kann ich ja.", dachte ich. Es gibt doch noch sehr viel, was beim Rollen zu beachten, einfach nur um es leichter zu machen. Und noch immer was Neues. Es ging in kleinen Schritten immer weiter in Richtung Freier Fall. Immer wieder hörten wir: "Bleibt locker, dann ist es einfacher." Bis zur Pause halte ich nicht durch. Ich fragte mich, was wir nach der wohlverdienten Pause noch machen würden. Ich hatte das Gefühl eigentlich schon alles gemacht zu haben. In der Pause haben wir lecker Essen können. Es gab Salate, warme Würstchen, Baguette, Kuchen und vieles mehr. Nach 90 Minuten Pause sahen wir alle satt und zufrieden aus. Lehrgangsende? Keineswegs, es geht weiter! Als erstes sollten wir uns mit den Händen aus dem Stand auf den Boden und dann nach unten fallen lassen, so dass wir über Schulter und Bauch nach unten schaukeln wie bei einer Schiffsschaukel. Einfach ganz locker von oben nach unten schaukeln. Mit vollem Magen war das besonders gut. Eine Übung folgte der andere, jede einzelne für sich interessant und auch schwieriger. Zum Schluss kam der Freie Fall, einfach locker mit ein bisschen Schwung fallen. Der Partner hat nur mit einer Hand für ein bisschen Unterstützung festgehalten. Arm lang gestreckt, Schulter nach unten. Absprung. Geschafft! Ich traue mich den Freien Fall! Es ist doch nicht so schlimm wie es aussieht und es geht auch fast ohne Schmerzen. Jeder hat mitgemacht bis zum Schluss. Mit den letzten Kräften werden die Matten abgebaut und teilweise in die Autos verladen. Nach dem Duschen wurde noch bei gemütlichem Beisammensein die letzten Reste gegessen und getrunken. Am Ende des Tages sind wir mit gut durchbluteten Armen und Beinen und ein paar blauen Flecken mehr kaputt aber doch zufrieden nach Hause gegangen. Es war ein sehr schöner Tag. Man lernt niemals aus. Es gibt doch immer etwas, was man besser machen könnte. Auf jeden Fall ist es nicht so einfach, einfach locker zu sein. Bilder zum Lehrgang gibt es in unserer Galerie zu sehen. |
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