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Alles Roger, oder was?!


(Ein Bericht von Petra Meyer-Schefe vom HTBU)
Externe Termine
Bundeslehrgang (3 Tage - ab 1. Kyu); Schwerpunkt: 4. Kata
  • 10.02.12
  • mit Alfred Heymann (7. Dan)
  • in Nürnberg
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Landestraining für 5. bis 3. Kyu
  • 18.02.12
  • mit Alfred Haase (3. Dan)
  • in HTBU - Klinikweg 10
  • Kosten: keine
Zentraltraining (ab 2. Kyu)
  • 18.02.12
  • mit Werner Lättig (3. Dan)
  • in HTBU - Klinikweg 10
  • Kosten: keine
Jugendtrainer-Workshop des Jugendvorstandes des DAB auf Bundesebene (2 Tage)
  • 25.02.12
  • mit Lilo Schümann, Patrick David, Regine Häfner, Jan Böttner u.a.
  • in Goslar/Niedersachsen
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Bundeslehrgang (2 Tage - ab 1. Kyu); Schwerpunkt: Tenchi-nage, Stabtechniken und 4. Kata
  • 03.03.12
  • mit Martin Glutsch (6. Dan)
  • in Berlin
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Lehrgangsplan 2012

Es gibt schon Momente, da fragt man sich, ob man noch ganz richtig tickt. Wenn an einem verregneten Sonntagmorgen der Wecker schon um Viertel nach acht auf Gute-Laune-Musik schaltet, dann ist das sicherlich so ein Moment. Und wenn man zwei Stunden später mit kalten Füßen über klebrige Plastikmatten läuft und Katz und Maus spielt oder für die sich jagenden Tiere als Ampelmännchen fungiert, dann auch. Gut, dass mich jetzt niemand aus meinem anderen Leben sieht, denke ich dann im Stillen und frage mich, wie ich hier hineingeraten konnte. Aber die Frage habe ich mir schon oft gestellt, und eine Antwort darauf gibt es nicht.

Nein, ich bin kein Freund von sonntäglichem Frühsport. Gebe aber zu, dass man sich nach Bezwingung des inneren Schweinehundes und überstandenem Training besser fühlt. Vielleicht nicht unbedingt wohler – die Beine sind schlapp, die Handgelenke schmerzen, die Bandscheibe hat sich auch irgendwie verhakt –, aber man hat wieder einen Stempel im Pass, und das ist, wenn man sich meinen ein wenig genauer ansieht, schon ein Anlass zur Freude. Freunde, lasst mich ehrlich sein: Nicht nur bin ich kein Freund von sonntäglichem Frühsport, ich bin auch kein großer Freund von Aikido- Lehrgängen. Bin einfach eine faule Socke. Und mein Wochenende ist mir heilig. ABER: Ich gebe zu, geschadet hat es noch nie. Diesmal also ein Landeslehrgang mit Roger Zieger beim Bramfelder SV. Extra aus Berlin ist der 5. Dan angereist – mit merkwürdigen Aufwärmspielchen im Gepäck, die bei den jüngeren begeistertes Kreischen hervorrufen, bei den älteren plötzlich auftretende Zipperlein. Och nee, muss das sein? Dieses Laufen, Rennen und Fangenspielen? Schon erstaunlich, wie geschickt sich die Generation 50+ in den Ecken rumdrückt und irgendeinen Krampf in der Wade behandelt, während das Jungvolk juchzt und rennt: "Ich krieg dich, ich krieg dich. Tick, du bist!"

Beim Dehnen sind dann alle wieder dabei, sehen aber nicht unbedingt besser aus. Der große Meister bringt es auf den Punkt: "Übungen, die dem Körper gut tun, sehen leider nicht immer sehr ästhetisch aus." Die Übung "gekreuzte Hände falten, Arme zum Körper drehen und dann als Schlaufe über den Kopf ziehen" gehört mit Sicherheit dazu. Wahrscheinlich muss man als indischer Yogi auf die Welt gekommen sein (oder als 5. Dan Aikido), dass man eine solche Gelenkigkeit an den Tag legen kann. Der Rest der Lehrstunden behandelt Techniken, die uns vertrauter sind. Die wir deshalb aber noch lange nicht besser beherrschen. Irimi-Nage, Ude-osae, Tekubi, Kaiten-Nage …

Es ist erstaunlich, wie schnell man wieder bei null anfängt, wenn man diese Übungen einmal wieder ganz bewusst machen soll. Arme, Füße, Hände – alles führt ein Eigenleben, und eigentlich möchte man den blauen Gurt sofort wieder abgeben. Besonders wenn ein Orangegurt schneller begriffen zu haben scheint, um was es geht, während man selbst nichts mehr kapiert und nur noch so vor sich hinstümpert. Nein, das geht gar nicht! Bevor man heulend von der Matte schleicht, sucht man sich besser einen Schwarzgurt als Uke, da gehen die Frustmomente nicht so ans Eingemachte. Ein erster oder zweiter Dan darf, nein, er MUSS schließlich korrigieren! Dieser Respekt vor Höhergraduierten geht manchem Orange- und Grüngurt leider einfach ab. Ach, überhaupt, dieses ständige Wechseln. Alle Augenblicke hat man es mit einem neuen Partner zu tun. Kaum hat man einen lieb gewonnen, kommt der nächste.

"Also, dazu hab ich heute überhaupt keine Lust", sagt Heike am Sonntag in ihrer unnachahmlichen Art. Sie ist meine Meisterin und duldet allgemein nur wenig Widerspruch. Nur deshalb (ich schwöre!) fügte ich mich ihrem Wunsch. Ansonsten hätte ich mich natürlich liebend gern wieder von einem oberschlauen Orangegurt anmosern lassen. "Ich glaub, mit deiner Zentrumsarbeit stimmt was nicht!" Aber so bin ich eben folgsam bei Heike geblieben, und es wurde doch noch ein schöner und lehrreicher Sonntagvormittag. Großer Dank an Roger, der mit seinen humorigen Bewegungsmetaphern (" Tut so, als hättet ihr Kopfweh …") auch dem begriffsstutzigsten Blaugurt so manche technische Eselsbrücke baute und für intensive Aha- Erlebnisse sorgte.

Nur wie man auf E in seine Ohren atmet, diese ausgefeilte Technik muss er uns beim nächsten Mal noch etwas genauer erläutern. Wasser per Autosuggestion am Körper abperlen zu lassen, klappte dagegen schon ganz gut. Jedenfalls unter der Dusche.

Aktuelles
Jahresrückblick
Bevor ich mich voll und ganz dem neuen Jahr widmen kann, habe ich mir die Zeit genommen und einen Jahresrückblick verfasst, der mir erst bewusst machte, wie dramatisch schnell das Jahr einerseits vergangen ist, wie weit zurück aber auch viele Ereignisse bereits liegen.. ...
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(25.12.11 - A.K.)
Aikido-Lehrgang zum Thema "Eingang"
Wer "last minute" am Samstag noch einen Lehrgang besuchen möchte, dem empfehlen wir den Lehrgang beim TuRa Harksheide e.V. ...
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(08.12.11 - A.K.)
Wochenendtraining bis Weihnachten
Unter Vorbehalt wegen möglicher Weihnachtsfeiern, sind folgende Sonntagstermine für die Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr reserviert: 06.11.11, 13.11.11, 20.11.11, 27.11.11, 11.12.11, 18.12.11.. ...
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(26.10.11 - AK)
Erinnerung: Jugendlehrgang des AVHH bei der HNT am 12.11.11
Erinnerung: Der Jugendlehrgang des AVHH in der HNT mit Werner Conradi (3. Dan), Pascal Richtarski (2. Dan) und Celine Richtarski (1. ...
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(26.10.11 - A.K.)
Neue Graduierungen im Oktober
Alle im Verein haben die Daumen gedrückt. Am 8.Oktober war es dann soweit. Mit Alfred und Vitaliy auf den Rücksitzen machten sich Andreas und Kirsten auf den Weg nach Salzgitter-Beddingen um unter den wachsamen Augen von Alfred Heymann, Eckhard Classen und Ulrich Schümann ihre Prüfungen abzulegen. Eigentlich wäre Andreas erst um 16:00 Uhr dran gewesen, doch da neben Kirsten auch Alex, der zweite Shodan-Anwärter, seine Theorieprüfung zu Papier bringen musste, konnte diese Prüfung vorgezogen werden. ...
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(09.10.11 - A.K.)
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