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FFM Trainer-C-Lehrgang (Teil II)

Streß und Spaß geben sich die Hand.


Ein Artikel von Agnes Schröder (1.Dan)
Externe Termine
Bundeslehrgang (3 Tage - ab 1. Kyu); Schwerpunkt: 4. Kata
  • 10.02.12
  • mit Alfred Heymann (7. Dan)
  • in Nürnberg
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Landestraining für 5. bis 3. Kyu
  • 18.02.12
  • mit Alfred Haase (3. Dan)
  • in HTBU - Klinikweg 10
  • Kosten: keine
Zentraltraining (ab 2. Kyu)
  • 18.02.12
  • mit Werner Lättig (3. Dan)
  • in HTBU - Klinikweg 10
  • Kosten: keine
Jugendtrainer-Workshop des Jugendvorstandes des DAB auf Bundesebene (2 Tage)
  • 25.02.12
  • mit Lilo Schümann, Patrick David, Regine Häfner, Jan Böttner u.a.
  • in Goslar/Niedersachsen
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Bundeslehrgang (2 Tage - ab 1. Kyu); Schwerpunkt: Tenchi-nage, Stabtechniken und 4. Kata
  • 03.03.12
  • mit Martin Glutsch (6. Dan)
  • in Berlin
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Lehrgangsplan 2012
Vier halbe Hahn zusammen unterwegs

Am 25.10.08 haben wir uns in Frankfurt in der Landessportschule Hessen eingefunden, um den Trainer-C-Lehrgang (Teil II) abzuschließen. Zu dem Zeitpunkt hatte jeder von uns den stillen Wunsch, zu bestehen.
Aber fangen wir von vorne an: Im April 2008 war der erste Teil der Theorie Trainer C. Der Inhalt durfte in den Monaten von Mai bis Oktober 2008 nicht in Vergessenheit geraten. Zwischendrin erreichte uns der Fragenkatalog von Ulrich, und jeder konnte sich so seine Gedanken machen bzw. den Fragenkatalog für sich ausarbeiten. Ein Großteil aus der Gruppe vom Teil I hat sich zum Teil II eingefunden, einige seien hier kurz erwähnt. Die bayrische Kodderschnauze, der Säulen-Andi, der Schuricken-Sven, der Crischhaaahhn, der Pixel-Christian und zu guter letzt ich: das TFA-Sekretariat. Martin bot sich als TFA-Präsident an. Wo es laut war, da waren wir, obwohl den Hamburgern immer nachgesagt wird, wir seien distanziert und zurückhaltend. Genau umgekehrt war das der Fall, denn wir hatten unseren Spaß. Die ersten Tage ließen sich etwas träge an, jeder von uns war auf die eine oder andere Weise mit der Prüfung beschäftigt. Was kommt dran? Welche Fragen wie beantworten? Und: habe ich das Richtige gelernt?
Nach der Zimmerverteilung, die Ulrich hervorragend geplant hatte, trafen wir uns nach dem Abendessen, um den Wochenablauf mit den bevorstehenden Inhalten zu besprechen. Danach folgte die erste Theorie.

Am ersten Abend fanden sich noch recht viele im Bistro ein, nach und nach wurden es vermutlich weniger. Ich war meistens zu müde, um lange im Bistro zu sitzen, und zog es vor, auf unserer Bude zu sein und zu schlafen oder zu lernen. Die Prüfung rückte beunruhigend näher. Ulrich legte uns immer neue Themen vor, und ich fragte mich, wie ich das bis zur schriftlichen Prüfung behalten sollte. Es gab eine Reihe Lehreinheiten, die wir beleuchten bzw. gemeinsam beurteilen durften, und das Lob war reichlich. Wir hatten ja gelernt, dass mit Lob nicht gespart werden sollte.

Was wirklich nicht lief, war das WLAN, aber das war zu verschmerzen. Das Essen war ok; wir konnten immer erkennen, was es sein sollte, und es gab reichlich und machte satt. Lilo Schühmann reiste an und mischte die Gruppe neu durch. Kinder und Jugendliche bekamen ihr eigenes Programm. Die Spielrunde von Lilo hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir das gerne öfter gehabt hätten. Das Spielen tat uns allen gut, wir konnten uns geistig etwas lösen. Die Erwachsenen-Gruppe durfte sich mit Schadenersatz und Haftung beschäftigen - was für ein trockenes Thema. Hier eine Übersicht von Themen die wir auch noch lernen durften: Effizienzhierarchie, Werdegang des DAB, Prüfung Bewertung, Elemente und Prinzipien, Dojo Etikette, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Randori Unterricht, Gründung eines Aikido Vereins, Kommunikation, Motivation. Die Lehrbriefe, die wir mit auf den Weg bekommen haben sind zahl- und umfangreich Da ich mit dem Flugzeug reise, mache ich mir Gedanken wegen Übergepäck. Um dieses Problem zu vermeiden, verstaue ich Überzähliges im Rucksack im Handgepäck. Der Tag der Wahrheit rückte näher, Mittwochabend hatten wir alle unser Praxisthema erhalten mit den noch leeren Zetteln für die Unterrichtsdisposition. Von Ulrich bekamen wir bereits am ersten Abend einen Lehrbrief , in dem er uns zeigte, wie wir das ausfüllen sollen. Jeder durfte eine Zahl zwischen 1 und 34 wählen. Mir gefiel 27 gut und mein Thema war Katate-Tori Kaiten-Nage-Uchi. Super, sagte ich mir, das wird einfach. aber nachdem ich mit meinem Liebsten telefoniert hatte, war mir klar, dass sich Gefahren darin verbergen. Was man zu kennen glaubt, könnte sich als schwieriger entpuppen als gedacht.


Donnerstag um 14:00 Uhr alle waren pünktlich in der Mehrzweckhalle, und sobald die Fragen vor uns lagen, fing jeder wild an zu schreiben. Ich war so vertieft darin, alles Gelernte in aller Eile zu Papier zu bringen, dass mittendrin mein Schreiber versagte - gefolgt von einer mechanischen Schreibblockade. Meine rechte Hand versagte ihren Dienst. Ausschütteln und weitermachen ging nicht, da mein Schreiber immer noch nicht funktionierte. Carola schob mir einen neuen Schreiber zu, ich griff sofort danach, und schrieb munter weiter bis zum nächsten Krampf. 2,5 Stunden später war alles Papier gefüllt. Ich gab ab und verliess die Halle. Die ersten tauschen sich über ihren schriftlichen Verlauf aus. Der nächste Prüfer, Martin Glutsch, traf ein. Nach dem Abendessen gingen wir daran, die Unterrichtsdisposition zu erstellen. Jeder hatte so seine Ideen. Ein paar von uns wollte die Idee technisch auf den Matten ausprobieren. Wir verbesserten uns gegenseitig, danach folgte die Reinschrift, die Freitagmorgen abgegeben werden sollte. Die Prüfer lasen in der Zeit unsere schriftlichen Werke. Carola fand wir können länger schlafen, also wurden die Wecker später gestellt, Freitagmorgen beim Frühstück hatte keiner so recht Hunger. Ich war in der Gruppe mit Sven, Christian, Luis und Markus, worüber ich mich freute, da wir uns alle aus Hamburg kennen. Andreas traf es gleich um 8:00 Uhr., den Armen, und dann auch noch zum Schluss in der Gruppe. Er war sehr aufgeregt. Um 10:00 Uhr waren wir an der Reihe. Alle waren angespannt und wollten so schnell wie möglich fertig werden. Ich hab mir selber eine Falle gestellt und verhaspelte mich.

Natürlich nehmen so was die Prüfer wahr - oh wie schrecklich. Die Lehrproben endeten schließlich um 21:00 Uhr. Die letzte Gruppe hatte es recht hart getroffen, denn um 16 Uhr sollte es losgehen, Beginn war dann endlich um 16.45. Um 18 Uhr gab es kurz Abendbrot, dann ging es um 19 Uhr gleich weiter. Manch eine kämpfte nicht nur auf der Matte, sondern auch mit dem Essen. Die erste Verperlung wurde anschließend im Bistro weggezischt. Alle wurden etwas entspannter. Ulrich ließ uns noch mal in der Halle einlaufen und dann gab es die lang ersehnten Ergebnisse: juchu, keiner ist durch gefallen. Die Trainer Lizenzen wurden uns nicht geschenkt.! Nach der Bekanntgabe waren alle gelöst, und die Lizenzen wurden reichlich begossen. Der Fluss der Verperlung endete um 0.30 Uhr. Ich trollte mich Richtung Bett, der Tag war lang gewesen. Am morgen danach bekamen wir zum Frühstück manch durchsichtiges Gesicht zu sehen. Am 25.10.08 haben wir uns in Frankfurt in der Landessportschule Hessen eingefunden, Nach dem Mattenabbau löste sich die Gruppe auf, denn alle wollten heim. Dank an Ulrich, er hatte so perfekt geplant, dass nichts dem Zufall überlassen wurde. Für uns, die sich nur um Lernen, Trainieren und Essen zu kümmern brauchten, war das eine sehr große Hilfe. Jeder Teilnehmer nahm ganz persönliche Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause ins eigene Dojo. Es war anstrengend und nett.



Tschüss bis zum nächsten BL, die Lizenzen wollen am Leben erhalten werden. Wir - die ersten mit der Bezeichnung Trainer C Breitensport Aikido.


Agnes Schröder
1.Dan
HTBU

Aktuelles
Jahresrückblick
Bevor ich mich voll und ganz dem neuen Jahr widmen kann, habe ich mir die Zeit genommen und einen Jahresrückblick verfasst, der mir erst bewusst machte, wie dramatisch schnell das Jahr einerseits vergangen ist, wie weit zurück aber auch viele Ereignisse bereits liegen.. ...
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(25.12.11 - A.K.)
Aikido-Lehrgang zum Thema "Eingang"
Wer "last minute" am Samstag noch einen Lehrgang besuchen möchte, dem empfehlen wir den Lehrgang beim TuRa Harksheide e.V. ...
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(08.12.11 - A.K.)
Wochenendtraining bis Weihnachten
Unter Vorbehalt wegen möglicher Weihnachtsfeiern, sind folgende Sonntagstermine für die Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr reserviert: 06.11.11, 13.11.11, 20.11.11, 27.11.11, 11.12.11, 18.12.11.. ...
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(26.10.11 - AK)
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(26.10.11 - A.K.)
Neue Graduierungen im Oktober
Alle im Verein haben die Daumen gedrückt. Am 8.Oktober war es dann soweit. Mit Alfred und Vitaliy auf den Rücksitzen machten sich Andreas und Kirsten auf den Weg nach Salzgitter-Beddingen um unter den wachsamen Augen von Alfred Heymann, Eckhard Classen und Ulrich Schümann ihre Prüfungen abzulegen. Eigentlich wäre Andreas erst um 16:00 Uhr dran gewesen, doch da neben Kirsten auch Alex, der zweite Shodan-Anwärter, seine Theorieprüfung zu Papier bringen musste, konnte diese Prüfung vorgezogen werden. ...
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(09.10.11 - A.K.)
Copyright © A. Haase, A. Kalbitz, Hamburg, 2002-2010.