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Freunde treffen und was lernen

Bundeslehrgang des DAB mit Karl Köppel (7. Dan) in Frankfurt am Main


(von Andreas Kalbitz)
Externe Termine
Jugendtrainer-Workshop des Jugendvorstandes des DAB auf Bundesebene (2 Tage)
  • 25.02.12
  • mit Lilo Schümann, Patrick David, Regine Häfner, Jan Böttner u.a.
  • in Goslar/Niedersachsen
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Bundeslehrgang (2 Tage - ab 1. Kyu); Schwerpunkt: Tenchi-nage, Stabtechniken und 4. Kata
  • 03.03.12
  • mit Martin Glutsch (6. Dan)
  • in Berlin
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Danprüfung voraussichtlich bis 3. Dan (2 Tage)
  • 10.03.12
  • mit Prüfer gemäß Einladung des BPA
  • in gemäß Weisung des BPA
  • Kosten:
Fortbildung für Aikido-Trainer und FÜL zur Lizenzverlängerung (3 Tage)
  • 16.03.12
  • mit lt. Ausschreibung
  • in Frankfurt/M.
  • Kosten: lt. Ausschreibung
Landestraining für 5. bis 3. Kyu
  • 17.03.12
  • mit Alfred Haase (3. Dan)
  • in HTBU - Klinikweg 10
  • Kosten: keine
Lehrgangsplan 2012

Man könnte meinen, dass man einen Lehrer, je häufiger man ihn auf der Matte erlebt, so weit kennt, dass es nicht mehr viel zu beschreiben gibt, doch oft sind es die Situationen, die ein Bundeslehrgang durch die Zahl der Anmeldungen und die Raumsituation schafft, die alles, was man bisher gesagt und gedacht hat, noch einmal in einem neuen Licht erscheinen. Hinzu kommen die Erfahrungen, die man inzwischen seit dem letzten Zusammentreffen gemacht hat und so ist auch diesmal ein Erlebnis gewesen, einen Lehrgang mit Karl Köppel zu erleben. Das Thema "Aiki-Bujutsu und Koshi-nage" brachte zwei Bereiche auf die Tagesordnung, die allen einerseits etwas Sicherheit gaben andererseits aber auch die "Nachdenkfältchen" in die Stirn meißelten.

Dieser Lehrgang versammelte am Samstag ca. 140 Teilnehmer auf der Matte. Einige Teilnehmer äußerten nach dem Training ihre Vermutung, dass es sicher am Sonntag weniger sein würden, doch den wenigen, die nur am Samstag teilnehmen konnten, folgten andere nach, die sich wenigstens am Sonntag das Ereignis nicht entgehen lassen wollten. So war es auch vernünftiger, dass wir uns schon zum Angrüßen in drei Reihen anordneten. Abgesehen von der Erwärmung wurden dann die meisten raumgreifenden Techniken an beiden Tagen auch in zwei sich abwechselnden Gruppen trainiert. Besonders gefreut hat mich, einen Freund aus dem Trainer-C-Lehrgang wieder zu treffen, mit dem ich online seit damals in Kontakt blieb. Wir nutzten den Samstag, um ausgiebig miteinander zu trainieren. Natürlich waren deutlich mehr bekannte Gesichter wiederzuerkennen, und wen man eigentlich erwartet hatte und am Samstag nicht entdeckte, den traf man dann vielleicht am Sonntag.

Die Techniken zum Aiki-Bujutsu waren mir teilweise schon vom letzten Bundeswochenlehrgang mit Karl bekannt. Gerade das machte es einfacher, weil die Bewegungsabläufe nicht ganz neu erlernt, sondern verfeinert und vertieft werden konnten. Allen im Gedächtnis bleiben wird wohl die Kontrolle des Uke über die zwischen zwei Jo eingeklemmten Finger mit anschließendem Zum-Boden-führen und Abrollen-lassen. Um dahin zu gelangen, mussten aber Übungen zum Sabaki und zur richtigen Distanz vorangestellt werden. Schon hier sah man einige skeptische Gesichter, die Sorge hatten, man könne in Kürze Verletzte von der Matte tragen. Nichts derartiges passierte, dank der bereits erwähnten Aufteilung in zwei Gruppen.

Die Koshi-nage-Varianten machten wieder einmal deutlich, wie leicht eine Technik wird, wenn Uke aktiv bleibt und seinen Angriff fortsetzt. Karl erläuterte zwischendurch die Feinheiten der Kontrolle des Uke und zauberte mit Leichtigkeit die eine oder andere kleine Vorführung in schnellerem Tempo dazwischen, was den Spaß an der Technik deutlich machte. Soweit ich blicken konnte, waren viele Teilnehmer hier auf recht sicherem Terrain und mussten sich lediglich wegen der Wurfrichtung orientieren. Wenn es richtig gut läuft, ist meist auch schon Schluss. So merkten wir auch diesmal nicht, wie schnell die Trainingszeit um war. Wie wir am Sonntagmorgen erfuhren, war von den Organisatoren eine Trinkpause mit bereitgestelltem Wasser geplant gewesen, die uns glatt verloren gegangen war. Der Service nach dem Training zeigte aber deutlich, dass die Frankfurter auf das Wohl aller Teilnehmer bedacht waren.

Als Landesvertreter des AVHH kam ich diesmal sogar in den Genuss, einmal einer Sitzung mit dem DAB-Präsidium beizusitzen. Hier wurde unter anderem eine neuer Website-Entwurf vorgestellt und beurteilt. Es war erstaunlich, zu sehen, wie sachlich auch Themen besprochen wurden, die offenbar schon länger auf den Tagesordnungen von Versammlungen und Workshops standen. Da traut man sich auch gern mal, die eigenen Meinungen und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen. Mit etwas Zeitdruck zog sich das Präsidium dann in einen separaten Raum zurück um bis Mitternacht weiterzutagen, währen ich mit einigen Gesprächspartnern den Abend nett ausklingen ließ.

Samstagmorgen: Frühstück um 8:00 Uhr, Trainingsbeginn um 9:30 Uhr, dazwischen Auschecken aus dem Hotel, Fahrt zum Trainingsort und Umziehen. Wir waren rechtzeitig. Angrüßen, Aufwärmen und schon ging es wieder mit den Waffen zur Sache.
Stab gegen Bokken: Koshi-nage und friends. Diesmal ging es ein wenig mehr um die Situation, in der man die eine oder andere Technik besser anbringen konnte.
Stab gegen Tanto: Idealangriff für Ude-garami. Sowas kann man natürlich auch mal ohne Stab ausprobieren.

Klare Demonstrationen zum Setzen von Atemi zur Kontrolle fanden von den Waffen schließlich wieder den Weg zum Koshi-nage. Klar funktioniert sowas nur, wenn Uke seine Nase aus dem Weg nimmt, was sinnigerweise zum Zurücklehnen und der anschließenden Gegenbewegung "Vorbeugen" führt. Hier, ich höre Karl noch, "... ja, ergänzendes Prinzip ..." wird der Koshi-nage ebenso fließend, wie am Vortag, als Uke angehalten war mit der zweiten Hand weiter anzugreifen.

Am Ende wurde noch das obligatorische Lehrgangsfoto geknipst, und dann teilte sich die Gruppe in Schnellduscher und "Erst-auf-das-Buffet-Stürzer" auf. Beim Abschied hörte ich das eine oder andere "bis zum nächsten Lehrgang", dann ging es auch schon wieder nach Hause. Der Lehrgang war eine gute Abwechslung auf dem Weg zwischen Herbstferien und Weihnachtsferien. Ein Wochenende zu dem sich die Organisatoren wirklich alle Mühe gegeben hatten, damit die große Zahl an Teilnehmern zufrieden und mit neuen Anregungen nach Hause fahren durften. Dafür liebe Frankfurter-Flughafen-Aikidoka ein herzliches

Domo arigato gozaimashita.

[1] Bericht zum Lehrgang von der AIKIDO-Abteilung der Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V.
[2] Einen Bericht von Tina gibt es in ihrem Blog.

Aktuelles
1. AVHH-Jugendlehrgang 2012 findet Ende März statt
Der erste AVHH-Jugendlehrgang wird als Übernachtungslehrgang geplant, so hoffen wir, den Austausch mit den Kindern und Jugendlichen des AVNi und AVSH auch von unserer Seite aus zu intensivieren.
Termin: 24./25.03.2012
- Ausschreibung
- Anreise vom Hauptbahnhof aus
- Anreise von Norderstedt aus
- Anreise von Rahstedt aus
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(20.02.12 - A.K.)
Wochenendtrainingstermine sind bestätigt
Es sind folgende Termine reserviert: 12.02., 19.02., 04.03., 11.03., 18.03. und 25.03. jeweils Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr. ...
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(06.02.12 - A.K.)
Jahresrückblick
Bevor ich mich voll und ganz dem neuen Jahr widmen kann, habe ich mir die Zeit genommen und einen Jahresrückblick verfasst, der mir erst bewusst machte, wie dramatisch schnell das Jahr einerseits vergangen ist, wie weit zurück aber auch viele Ereignisse bereits liegen.. ...
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(25.12.11 - A.K.)
Aikido-Lehrgang zum Thema "Eingang"
Wer "last minute" am Samstag noch einen Lehrgang besuchen möchte, dem empfehlen wir den Lehrgang beim TuRa Harksheide e.V. ...
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(08.12.11 - A.K.)
Wochenendtraining bis Weihnachten
Unter Vorbehalt wegen möglicher Weihnachtsfeiern, sind folgende Sonntagstermine für die Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr reserviert: 06.11.11, 13.11.11, 20.11.11, 27.11.11, 11.12.11, 18.12.11.. ...
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(26.10.11 - AK)
Copyright © A. Haase, A. Kalbitz, Hamburg, 2002-2010.