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Hallo liebe Aikidoka,
es gab ein Landestraining für Aikidoka der Kyu Grade 5 bis 3, regelmäßig ausgeschrieben vom AVHH.
„Da geh ich doch mal hin, auch wenn es an einem Sonntag um 10.30 Uhr stattfindet“, so mein Gedanke.
Es war eine grosartige Idee daran festzuhalten - aus der Perspektive eines Anfängers.
Eleni bat uns zum Angrüßen auf die Matte und alle Teilnehmer waren gespannt, was Sie sich für uns ausgedacht hatte.
Auch wenn dies „nur“ für Aikido-Anfänger vorgesehen ist, so war doch das „Aikido-Lernfieber“ hoch, im positiven Sinne.
Nach einem „angenehmen“ Aufwärmprogramm mit anschließender Fallschule begannen wir mit
„Gehübungen auf unseren Knien“ und anschließenden Tai-Sabaki-Bewegungen innerhalb eines Rechtecks mit besonderem Augenmerk auf unsere Fußstellung.
In einer ruhigen Art erklärte Sie uns mögliche Veränderung innerhalb dieser Übung.
Tai Sabaki stand auch in der nächsten Übung im Vordergrund und so langsam keimte in mir der Gedanke, das genau diese Bewegung uns heute morgen immer wieder begegnen wird, hmm „schau'n mer mal“.
In der nächsten Übungsrunde griff Uke in Yokomen-uchi an und unser Ausweichen bestand in - genau - Tai Sabaki mit einem anschließendem Irimi-nage in der Tenkan-Variante.
Immer mit dem Blick auf unsere Füße korrigierte uns Eleni und zeigte uns was wir entsprechend verändern können, um den Irimi-nage „kraftloser“ ausführen zu können. Dabei sollte ich auf die Kontrolle des Kopfes meines Ukes achten, weil ich sonst die Kehle bei der Bewegung treffe, was mir auch leider ein paar mal passiert ist. Eine kleine „Entschuldigung“ bei meinem Uke an dieser Stelle ist durchaus angebracht. „Sorry“.
Nach dieser Übungsrunde, machte uns Eleni mit einer Irimi-nage-Variante vertraut, die ich bisher erst einmal gesehen habe. Der Angriff kam in Ushiro-ryote-tori (beide Handgelenke von hinten gegriffen), dabei galt es den Uke zu locken und die gegriffene Hand oben zu behalten, die andere beschrieb dabei eine Kreisbewegung und Uke bewegte sich auf die Matte.
„Die Zeit verfliegt aber schnell, jetzt schon Bodentechniken?“
„Na, gut, dann mal schauen, was Eleni sich so ausgedacht hat.“, Kote-hineri aus Shomen-uchi, und auch hier wieder wunderbare Erklärungen zu den einzelnen Bewegungsabläufen, mit den Kreisbewegungen, die so Aikido-typisch sind. Nach den Bodentechniken noch die Matten wieder abbauen und das war auch schon unser Landestraining.
Aus meiner Sicht war das wirklich Klasse, ohne zu übertreiben.
Vielen Dank an Eleni, die viel Geduld und Ruhe in unser „stürmisches“ Aikido-Training hineinbrachte und uns mit einer kleinen „Trinkunterbrechung“ die nötige Ruhe wieder zurück brachte.
Ein großes Dankeschön auch dafür.
Vielen Dank auch an den AVHH, der es uns „Anfängern“ ermöglicht, ein intensives, konzentriertes Üben zu erfahren, das natürlich auch in den angeschlossenen Vereinen jederzeit möglich ist.
Bis zum nächsten Mal, in diesem Sinne,
Domo arigato gozaimashita Euer Torsten
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